
Henrik Bernitt und Morten Katzuba aus unserer Kanzlei haben es geschafft: Nach einem intensiven Lernmarathon und nicht wenigen nervenaufreibenden Momenten haben sie die Prüfung zum Steuerfachwirt erfolgreich bestanden. Wir sind stolz auf das, was sie geleistet haben – und möchten erzählen, wie dieser Weg aussah.
Was steckt hinter dem Steuerfachwirt?
Der Steuerfachwirt/die Steuerfachwirtin ist eine anspruchsvolle Aufstiegsfortbildung für Steuerfachangestellte. Sie verlangt ein sehr umfangreiches Fachwissen – von Bilanzsteuerrecht über Kapital- und Personengesellschaften bis hin zu Themen wie Erbschaftsteuer. Wer diese Qualifikation in der Tasche hat, kann deutlich selbstständiger arbeiten, Mandanten tiefer beraten und viele Fragen beantworten, für die es vorher den kurzen Draht zum Steuerberater brauchte.
Und sie ist mehr als ein Abschluss: Der Fachwirt:in-Titel verkürzt die notwendige Berufserfahrung für die Zulassung zum Steuerberater:in-Examen von acht auf sechs Jahre – ein handfester Vorteil für alle, die diesen Weg weitergehen möchten.
Neun Wochen Vollgas in Springe
Der Kernbaustein der Vorbereitung war ein Vollzeitkurs beim Lehrgangswerk HAAS in Springe – neun Wochen intensives Lernen, nur jedes zweite Wochenende frei, kein nennenswertes Privatleben. Beide beschreiben diese Phase übereinstimmend als herausfordernd, aber auch als entscheidend für ihren Erfolg.
„Man hatte immer dieses eine Ziel vor Augen – die bestandene Prüfung. Das hat motiviert, immer weiterzumachen und nicht aufzugeben“, sagt Morten Katzuba. Henrik Bernitt ergänzt: „Der Wissensschatz, den man sich angeeignet hat, war es wert.“
Viel Unterstützung aus der Kanzlei
Eine neunwöchige Freistellung ist keine Selbstverständlichkeit – die Fristen laufen weiter, die Mandate müssen betreut werden, und das Team übernimmt zusätzliche Verantwortung. Dahinter steckt viel Planung.
Unsere Kanzlei hat beide Kollegen in mehrfacher Hinsicht unterstützt: mit finanzieller Beteiligung an den Fortbildungskosten, der Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum Überstunden anzusammeln und diese im Rahmen des Vollzeitkurses vergütet abzugelten – und nicht zuletzt durch ein Team, das die Freistellung mitgetragen hat. Alle Mandate wurden während der Abwesenheit umverteilt und überwacht. Dazu kamen aufmunternde Worte an schwierigen Tagen.
„Ich würde sagen, viel mehr Unterstützung hätte man nicht bekommen können“, so Henrik Bernitt.
Ein Meilenstein – und der Blick nach vorn
Beide sehen den bestandenen Steuerfachwirt nicht als Endpunkt, sondern als nächste Etappe. Das langfristige Ziel: die Steuerberater-Prüfung. Die Fortbildung legt dafür nicht nur fachlich eine solide Basis – sie hat auch gezeigt, was möglich ist, wenn man konsequent an einem Ziel arbeitet.
Herzlichen Glückwunsch an Henrik Bernitt und Morten Katzuba – wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg!
